Der Boden des Flusskanals wird vom Korpus gebildet, die Seitenwände werden von der Dichtung geformt und das Deckenteil vom Deckgläschen. Das Deckgläschen kann zuvor in einer Multiwellplatte mit einem Zellmonolayer beschichtet werden und wird mit einem aufsteckbaren Federring an der Flusskammer (flow chamber) befestigt. Dies ermöglicht einen unkomplizierten Austausch der zu untersuchenden Zellkulturen. Durch Veränderung der Dichtungsdicke bzw. der Spaltbreite lässt sich die Kanalgeometrie verändern, um die Schubspannung in einem weiten Bereich nutzen zu können. Die beschriebene Konstruktion der Fließkammer gestattet die fluoreszenzmikroskopische Beobachtung eines perfundierten Zellmonolayers in hoher Auflösung.
Flow chamber FCS1c | ||
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OFFER NO. | PRODUCT | SPECIFICATION |
303 0000 | Flow chamber, complete | |
303 0100 | Main corpus with tubing adapter | |
303 0510 | Clip-on spring, pack of 10 | |
303 0521 | Cover slips, pack of 10, thermanox | ø 25 mm |
303 0522 | Cover slips, pack of 10, glass | ø 25 mm |
303 0530 | Chamber tubing, complete with Luer fitting, pack of 2 | |
303 0541 | Silicon gasket, pack of 10 | h = 0.3 mm |
303 0543 | Silicon gasket, pack of 10 | h = 0.5 mm |
Besondere Vorteile
- Möglichkeit der Beobachtung von Kulturen im Fluoreszenzmikroskop
- Einsatz eines mit Zellen beschichteten Deckgläschens
- Vereinfachte Montage mit Hilfe des aufsteckbaren Federrings
- Generierung von definierten Schubspannungen im Fließkanal
- Möglichkeit, die monozelluläre Schicht über oder unter dem Medienstrom zu platzieren
- Mögliche Veränderung der Fließkanalgeometrie durch Modifizierung der Dichtung
- Auslaufsicherer Aufbau der Flusskammer
Technische Daten
Kanallänge: 15 mm
Kanalbreite: > 2 mm
Kanalhöhe: 300 µm
Objektabstand: 1 mm
Schubspannung: 0 – 3 Pa